Millionenfach verkauft und ständig weiterentwickelt: Die Frischelinie «Huus Gmacht» prägt das Angebot von migrolino seit zehn Jahren. Wie neue Sandwich-Kreationen entstehen, erklären zwei Mitarbeitende.
Ein Sandwich ist schnell gemacht. Ein gutes Sandwich zu entwickeln, ist dagegen eine Kunst für sich. Welche Zutaten harmonieren miteinander? Welche Kombinationen überraschen und überzeugen? Und welche Trends prägen das Angebot von morgen? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Jasmin Stadelmann, Product Managerin, und Marcel Berger, Leiter Operations, bei migrolino täglich. Sie entwickeln neue Rezepturen, degustieren Kreationen und behalten das Konsumverhalten ihrer Kundinnen und Kunden im Blick. Ihr Ziel: Sandwiches zu kreieren, die Millionen Menschen schmecken.
Fast zehn Mal so viele Verkäufe
Wie gut ihr Gespür für Kundenbedürfnisse ist, zeigt ein Blick auf die Entwicklung der Frischelinie: Was 2016 mit 16 Sandwiches begann, umfasst heute 88 Produkte. 2025 wurden erstmals mehr als drei Millionen Huus Gmacht-Sandwiches innerhalb eines Jahres verkauft. Das sind fast zehn Mal so viele wie zum Start. Die Nachfrage hält weiter an. Bei aller Vielfalt gibt es klare Favoriten: das Poulet-Sandwich Cocktail, das Baguette Schinken und das Baguette Salami zählen zu den Bestsellern der Frischelinie und haben einen festen Platz im Sortiment.
Ideen entstehen nicht am Schreibtisch
Die Frischelinie wird laufend weiterentwickelt. Dabei fliessen verschiedene Faktoren in die Produktentwicklung ein, wie Marcel Berger, Leiter Operations bei migrolino, erklärt: «Die besten Ideen entstehen nicht am Schreibtisch, sondern nah an unserer Kundschaft. Wir analysieren Verkaufszahlen, Rückmeldungen von Kundinnen und Kunden, beobachten Konsumtrends und holen regelmässig Feedback von den Kolleginnen und Kollegen in den Shops ein. So erkennen wir früh, welche Produkte gefragt sind und wo neue Kundenbedürfnisse entstehen.»
Inspiration für neue Produkte findet das Team auch im Alltag: «Beim Scrollen durch Social Media, beim Einkaufen, wo ich gerne einen Blick in andere Warenkörbe werfe, oder auf Reisen komme ich auf neue Ideen», erklärt Jasmin Stadelmann. «Die Idee für die neueste Kreation, das Antipasti-Sandwich, entstand etwa in Italien.»
Weniger Food Waste dank bedarfsgerechter Produktion
Doch was macht «Huus Gmacht» eigentlich besonders? Anders als die meisten Convenience-Produkte werden die Sandwiches direkt in den Shops zubereitet. Das ermöglicht den Mitarbeitenden, flexibel auf die Nachfrage zu reagieren und bei Bedarf frische Sandwiches nachzuproduzieren.
«Wir garantieren dadurch nicht nur mehr Frische in den Shops, sondern es hilft uns auch, Lebensmittelverluste zu reduzieren. Wenn im Durchschnitt pro Shop und Tag fünf Sandwiches weniger übrigbleiben, entspräche das über alle Shops hinweg rund 420’000 Sandwiches pro Jahr», sagt Marcel Berger.
Mittlerweile bieten 230 von insgesamt 318 migrolino- und gooods-Standorten Huus Gmacht-Produkte an. Das Konzept wird laufend weiterentwickelt und für weitere Standorte geprüft.